Von der Uni aus kämpfen

Max Horkheimers »Traditionelle und kritische Theorie« - ein immer noch schlagkräftiger Text

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Sighard Neckel muss zunächst verneinen. Dass 1937 Max Horkheimer in der von ihm selbst herausgegebenen »Zeitschrift für Sozialforschung« einen seiner bedeutsamsten und einflussreichsten Texte veröffentlichte, sei am Institut für Sozialforschung der Universität Frankfurt am Main, dessen (bis heute berühmtester) Leiter Horkheimer war, im Jahr 2012, also 75 Jahre nach dem Erscheinen, nicht gewürdigt worden. »Das ist aber auch bei anderen zentralen Texten so«, erklärt der Soziologieprofessor.

An Zentralität überbietet kaum ein anderes Werk von Horkheimer seinen Text »Traditionelle und kritische Theorie«, der erstmals jenen Begriff in einen Titel hob, der einer ganzen philosophischen Schule den Namen gab: »Kritische Theorie«, zu BRD-Zeiten dann auch als »Frankfurter Schule« bekannt. Horkheimer ließ sogar öfter mal das Adjektiv weg und nannte das, was er und sein interdisziplinärer Kreis - darunter Theodor W. Adorno, Erich Fromm und Herb...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1623 Wörter (11985 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.