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130 000 müssen aufstocken

Die Grünen fordern einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde auf Landesebene

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Berliner Grünen fordern eine Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik. Die steigende Zahl der Erwerbstätigen in Berlin könne nicht über die nach wie vor dramatische Lage hinwegtäuschen, so die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Abgeordnetenhausfraktion, Sabine Bangert, am Montag. Nicht nur bei der Jugenderwerbslosigkeit stehe Berlin bundesweit an der Spitze, sondern auch was den Anteil der Minijobs und der prekären Arbeitsverhältnisse an der Erwerbstätigkeit betreffe. Dazu komme ein sehr großer und weiterhin expandierender Niedriglohnsektor. So müssen knapp 130 000 Berliner ihr Erwerbseinkommen mit ergänzenden Sozialleistungen aufstocken.

Zwar gebe es keine Möglichkeit, auf Landesebene einen flächendeckenden Mindestlohn einzuführen, so Bangert. Der Senat könnte aber eine verbindliche Vergütungsuntergrenze in allen Bereichen durchsetzen, die mit öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein von den Grünen im vergangenen Jahr in da...


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