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V wie Verbrecher

Der Verfassungsschutz und seine »Vertrauensleute«

  • Von Hans-Gerd Öfinger und Markus Drescher
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bewahrheiten sich Aussagen eines Ex-V-Mannes, hat der Thüringer Verfassungsschutz quasi einen Auftrag zu Gewalttaten gegen Linke erteilt.

Eine umfassende und lückenlose Aufklärung im Zusammenhang mit aktuellen Aussagen eines früheren NPD-Funktionärs und V-Manns des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz fordert Bodo Ramelow, Chef der Linksfraktion im Erfurter Landtag. Wie Ramelow am Mittwoch auf nd-Anfrage bestätigte, verlangt er in einem Schreiben an Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Innenminister Jörg Geibert (beide CDU) eine Antwort auf die Frage, ob Angehörige des Verfassungsschutzes einen bezahlten Spitzel zu Gewalt gegen linke Aktivisten aufgefordert hätten.

Der frühere Erfurter NPD-Kreisvorsitzende und V-Mann des Verfassungsschutzes Kai-Uwe Trinkaus hatte vor kurzem im Internet behauptet, dass er 2007 von einem Vertreter des Inlands-Geheimdienstes »ungefragt« eine Liste mit Namen von vermeintlichen »Linksextremen« zum »vertrauensvollen Umgang« erhalten habe. Die Liste sei ihm mit den Worten »Ein paar hinter die Ohren hat noch keinem geschadet...


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