Der EU-Osten ist abgehängt

Aktuelle Studien legen gravierende Unterschiede innerhalb der Union in sozialen Belangen offen

  • Von Zsuzsanna Horváth, Budapest
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

EU und Weltbank haben jüngst eine ganze Reihe von Erhebungen veröffentlicht, die ein erschreckendes Bild vom Ausmaß der sozialen Krise in den osteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU geben. Dies geht einher mit als dramatisch zu bezeichnenden Unterschieden zwischen Ost und West.

Seit einigen Jahren erhebt die EU neben dem hergebrachten Indikator der Armutsgefährdung auch Angaben darüber, wie viele Menschen unter »erheblicher materieller Entbehrung« leiden. Der Indikator der Armutsgefährdung weist aus, wie viele Menschen in einem Staat im Vergleich zum je nach Land zum Teil extrem unterschiedlichen mittleren Einkommen armutsgefährdet sind. Eigentlich zeigt sich darin eher die Polarisierung innerhalb der Länder, und da sind sich so manche EU-Staaten im Osten und im Westen doch recht ähnlich.

Der Entbehrungsindex hingegen bezieht sich auf tatsächlichen Mangel, der anhand von neun Kriterien gemessen wird: die Miete oder andere Fixkosten können nicht bezahlt, die Wohnung nicht angemessen beheizt werden, unerwartete Ausgaben sind nicht zu bewältigen, es reicht nicht einmal jeden zweiten Tag für eine fleischhaltige Mahlzeit, selbst ein einwöchiger Urlaub im Jahr ist nicht drin, es gibt kein Auto, keine Waschmasc...

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