Wohlstand bricht aus

Wirtschaftswunder in Mastershausen: Ein Dorf im Hunsrück wurde durch eine Energiewende reich

  • Von Fritz Arndt
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Mit viel Geld, Druck und unseriösen Offerten haben bürgerliche Parteien jahrelang versucht, die Energiewende in einem kleinen Hunsrückdorf zu verhindern. Doch die Gemeinde gewann den Kampf und hat dank Windkraft- und Fotovoltaikanlagen eine volle Haushaltskasse.

Vorbei an der Burgruine Balduinseck, schlängelt sich die enge Landstraße gemächlich hinauf in das Hunsrückdörfchen Mastershausen. Wie einsam und vergessen es da im Nebel schlummert. Kann man an diesem Ort überleben?

Doch je weiter man über die Dorfstraße in die 1100-Seelen-Gemeinde stößt, desto freundlicher präsentiert sie sich. Neben der Bushaltestelle »Unterdorf« misst eine prächtige Jugendstil-Uhr die Zeit, und ein blitzendes Wartehaus mit Holzdach und verglaster Giebelwand schützt vor kalten Ostwinden. Weiter oben wurde in Erinnerung an das frühere Erzbergwerk Apollo gerade ein hübsches Plätzchen angelegt; zwei mit Schiefer beladene Loren und die Umrisse metallener Kumpel können da bewundert werden, direkt vor einem nachgebauten Stolleneingang. Und von einer Anhöhe grüßt der nagelneue »Galgenturm«. Er ist in römischem Stil gebaut und bietet herrliche Blicke in die Umgebung. Nein, nach Rettungsschirm und Rotstift riecht das alles ...

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