Wind machen

Costa Rica denkt ökologisch: Die Bevölkerung begrüßt den Ausbau regenerativer Energien

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Costa Rica ist ein Pionier der Windenergienutzung. Bereits vor zehn Jahren entstanden die ersten Windparks. Die Anwohner sprechen sich für den Ausbau der alternativen Energieerzeugung aus, wie auch das aktuelle Beispiel des Windparks von Santa Ana zeigt. Der wurde im Dezember 2012 eingeweiht.

Vorreiter im Ausbau erneuerbarer Energien: In Costa Rica entsteht der Windpark Santa Ana am Tal »Valle Central«. Bauarbeiter montieren die letzten Teile des Fundaments für die Windräder aus deutscher Produktion.

Mit drei Sattelschleppern wurden die mächtigen Türme die schmale Passstraße nach oben auf die Bergkämme transportiert. Eine logistische Meisterleistung, die etliche Male absolviert wurde, bis die siebzehn Windräder des Parks von Santa Ana montiert waren. Nun thronen sie förmlich über der kleinen Stadt Salitral in Costa Rica. Vor gut zwei Jahren wurde mit dem Bau des Windenergieprojekts begonnen und Mitte Dezember 2012 erfolgte die offizielle Einweihung des Parks durch die Staatspräsidentin Laura Chinchilla Miranda. Rund 15 000 Haushalten sollen die Windräder aus deutscher Produktion Strom bringen.

Schon von Weitem sind die 45 Meter hohen Türme mit den in der Diagonale 44 Meter messenden Rotorblättern zu sehen - auch aus San José, der Hauptstadt Costa Ricas. 900 Kilowatt Leistung soll jedes der siebzehn Windräder bringen, die auf den Bergen Tacacorí und Pacacua montiert wurden. Dort herrschen vor allem zwischen Dezember und April gu...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.