Ralf Streck, Madrid 12.01.2013 / Wirtschaft und Umwelt

Gesund statt privat

Die Region Madrid will Gesundheitszentren privatisieren - und stößt auf Widerstand

Beschäftigte des spanischen Gesundheitssystems protestieren weiter gegen anstehende Privatisierungspläne in der Region Madrid.

Am Sonntag werden in der spanischen Hauptstadt Madrid erneut zahllose Menschen auf die Straße gehen, um als »weiße Flut« das Gesundheitssystem zu verteidigen. Die Ärzte und das Klinikpersonal geben nicht nach, obwohl die Regionalregierung Madrids mit dem Haushalt zum Jahresende auch die Liberalisierung des Gesundheitswesens verabschiedet hat. Kernpunkt ist die Privatisierung von sechs Krankenhäusern und 27 Gesundheitszentren, womit gut 500 Millionen Euro gespart werden sollen. Zudem müssen die 6,5 Millionen Bewohner der Region nun einen Euro pro Rezept bezahlen.

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