Nichts geht mehr

Prokofjews »Spieler«

  • Von Roberto Becker
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

An der Oper Frankfurt haben Regiealtmeister Harry Kupfer und sein Dauerbühnenbildner Hans Schavernoch Sergej Prokof-jews »Der Spieler« auf die Bühne gebracht. Das deutsche »Mainhatten« passt hervorragend zu diesem Stück, denn die hochhausprotzende deutsche Finanzmetropole hat sich ihren Ruf durch das notorische Zocken der Banker gründlich versaut. So gehört der Blick aus dem Opernfoyer quasi mit zur Inszenierung.

Auf der Bühne muss man da gar nicht mehr allzu deutlich werden. Kupfer rahmt den exemplarischen Fall, um den es hier geht, lediglich ein. Hinter den Glaswänden des Bühnenkasinos lässt sich eine Irrenanstalt vermuten und oben flimmern die Leuchtreklameverheißungen à la Las Vegas. Eine Pointe freilich gönnt sich die Inszenierung...


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