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Raus aus der Schule!

Sarah Liebigt begrüßt die Streikenden

»Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir«, heißt der Spruch, den einem die Eltern früher gern mit auf den Weg gaben. Ob dieses Sprichwort heute immer noch bekannt ist? Derzeit würde es passen. Auch wenn sich die SchülerInnen, die gestern und heute ein paar Schulstunden weniger hatten, wohl eher weniger ob der eigentlichen Gründe darüber freuen.

Rund 400 Lehrer streikten allein gestern, an 100 Schulen insgesamt sollte gestern und heute gestreikt werden. Seit Jahren köchelt der Streit zwischen Gewerkschaft und dem Senat vor sich hin. Gelegentlich feuern Brandbriefe, Plakate anderer Bundesländer, die mit attraktiven Bedingungen um Berliner Lehrkräfte werben und öffentliche Aktionen den Streit ein bisschen an. Dann beteuert der Senat, es gebe genug Lehrer und die GEW schimpft zurück, dass dem nicht so sei.

Gegen Absurditäten in der Verbeamtungsregelung, gegen unausgeglichene Gehälter und gegen Arbeitsüberlastung protestieren Lehrer und Lehrerinnen immer wieder. Nun soll der Senat per Warnstreik zum Zuhören und Verhandeln gezwungen werden. Die Teilnehmerzahlen sind so hoch wie nie.

Den Männer und Frauen wünscht man da den Durchhaltewillen, den es braucht, die Politik erst mal zur Einsicht und dann auch zum Entgegenkommen zu bewegen.

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