Familien-Clan mit Blick für die Rendite

Die »Westfälische Rundschau« soll fast ohne Mitarbeiter auskommen / Opfert der WAZ-Konzern die Zeitung dem Druck der Banken?

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Hunderte Mitarbeiter der »Westfälischen Rundschau« verlieren kurzfristige ihren Job, weil alle Redaktionen des SPD-nahen Blattes zum Monatsende dicht gemacht werden. Nun diskutieren die bald Geschassten, wie sie sich gegen den WAZ-Konzern, der sie loswerden will, wehren können.

Groß war das Entsetzen, mittelgroß die Wut, eher verhalten der Kampfeswille, als sich am Dienstagabend rund 100 Menschen, meist Noch- oder Nicht-mehr-Mitarbeiter der »Westfälischen Rundschau« (»WR«) in Hagen trafen, dazu Vertreter der beiden Mediengewerkschaften dju in ver.di und DJV. Erst vor wenigen Stunden hatten Belegschaft und Betriebsrat die Hiobsbotschaft erfahren: Alle Redaktionen des als SPD-nah geltenden Blatts, seit Jahren zum WAZ-Konzern gehörend, sollen dicht gemacht werden.

Die rund 120 Redakteure plus eine ungenannte Zahl freier Mitarbeiter werden bereits zum Ende des Monats von der Arbeit freigestellt. Davon überrascht war selbst die Medienholding der SPD, die gut 13 Prozent der Anteile des Verlages hält, in dem die »WR« erscheint.

Auf der Hagener Versammlung ist klar: Öffentlichkeit muss geschaffen werden. Eine Journalistin aus Ostwestfalen berichtet davon, wie ihre Redaktion einst erfolgreich Druck auf ...

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