Jacqueline Myrrhe 19.01.2013 / Wochennd

Orion-Kapsel mit europäischem Hinterteil

Desolate Budgetlage zwingt NASA zur Kooperation bei der bemannten Raumfahrt

Es war den Managern der US-amerikanischen Raumfahrtorganisation NASA sichtlich nicht ganz wohl in ihrer neuen Rolle. William Gerstenmaier, zuständig für bemannte Exploration und Missionsbetrieb, gab das während einer gemeinsamen Pressekonferenz der NASA und der europäischen Raumfahrtagentur ESA am Mittwoch unumwunden zu. »Wir haben so ein Projekt noch nie gemacht. Es steht eine neue Herausforderung vor uns.« Die ESA soll nämlich das Servicemodul für das gegenwärtig im Bau befindliche »Orion«-Raumschiff der NASA liefern. Damit lässt die NASA erstmalig einen ausländischen Partner kritische Technologien zu einem wesentlichen Programm beisteuern und akzeptiert damit eine Abhängigkeit. Das Servicemodul soll den Antrieb und die Energieversorgung nach dem Abtrennen der Trägerrakete gewährleisten. Zudem soll es Trinkwasser, Atemluft und Temperaturregelung für die Astronauten im Mannschaftsmodul, dem NASA-Segment des Raumschiffes, bereitstel...

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