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Neue Runde

Suhrkamp-Streit

Der Streit zwischen den Gesellschaftern des Suhrkamp Verlags geht in eine neue Runde. Die Familienstiftung von Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz (61 Prozent) warf dem Miteigentümer Hans Barlach (39 Prozent) am Montag geschäftsschädigendes Verhalten vor.

Der Medienunternehmer habe in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin »Focus« die finanzielle Situation des Verlags schlechter dargestellt, als sie sei, hieß es in der Mitteilung. »Das ist geschäftsschädigend.« Die Verlagsgruppe habe seit 2010 operative Gewinne erzielen können, rechnete die Stiftung vor. Auch im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr 2012 sei der Umsatz »trotz eines sehr angespannten Marktumfelds« nahezu konstant geblieben.

Zudem warf die Familienstiftung Barlach vor, sich seit zwei Wochen nicht zu einem neu vorgeschlagenen Vermittler geäußert zu haben. Der Unternehmer, der über seine Medienholding AG Winterthur an Suhrkamp beteiligt ist, hatte die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in dem Interview erneut von einer Ablösung von Verlagschefin Unseld-Berkéwicz abhängig gemacht. dpa

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