Sie rüsten Europa auf

Friedensaktivist Reiner Braun über deutsch-französischen Zusammenhalt in Militärfragen

Vor 50 Jahren unterzeichneten der damalige französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer den Élysée-Vertrag als Freundschaftsabkommen. Frieden herrscht bis heute zwischen beiden Ländern, Krieg führen sie dennoch.

nd: Ist Ihnen heute am 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages zum Feiern zumute?
Braun: Die deutsch-französische Freundschaft, vor allen Dingen die Freundschaft von unten, die sich in den letzten 50 Jahren entwickelt hat, ist sicher eine große Errungenschaft. Man kann stolz darauf sein, dass sich eine jahrhundertelange Kriegsfeindschaft zwischen zwei Völkern mehr und mehr in ein vernünftiges Verhältnis entwickelt hat.

Was bedeutet der Jahrestag aus Sicht der Friedensbewegung in diesen Tagen, in denen Frankreich in Mali Krieg führt und von Deutschland unterstützt wird?
Es gilt immer: Wenn die oben feiern, müssen die unten ganz skeptisch gucken. Selten haben wir etwas gemeinsam zu feiern. Und so ist es auch jetzt. Die Militarisierung in Europa wird von den deutschen und französischen Regierungen massiv vorangetrieben. Und wir haben nun wieder ein Exempel falscher kriegerischer Politik. Die Intervention in Mali...

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