Keine »Flexibilisierung« der Arbeit

Französische Linksfront legt alternatives 25-Punkte-Programm vor

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nachdem sich in Frankreich einige Gewerkschaften mit den Unternehmerverbänden auf eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes geeinigt haben, stellt die Linksfront nun ein Gegenkonzept vor.

Als Alternative zur ungerechten Maßhaltepolitik der seit sechs Monaten amtierenden Linksregierung von Präsident François Hollande hat die Linksfront aus Kommunisten und Partei der Linken ein eigenes 25-Punkte-Programm vorgelegt. Dazu soll eine landesweite Diskussion organisiert werden, die mit einem großen Meeting am Mittwoch in Metz beginnt und »Druck von unten« auf die sozialistische Regierung ausüben soll. »Die Linksfront hat zur Abwahl von Nicolas Sarkozy beigetragen. Jetzt will sie eine Politik, die das Land aus der Krise führt und auf die Erwartungen der arbeitenden Franzosen hinsichtlich Beschäftigung, Kaufkraft, Bildung, Gesundheitswesen und Kultur eingeht«, heißt es einleitend in dem Programm, das in mehr als einer Million Exemplare verteilt werden soll. Die Politik von Präsident Hollande stelle keinen Bruch mit dem neoliberalen Kurs Sarkozys dar. »Die Linksfront ist überzeugt, dass eine andere, wirklich linke Politik mögli...


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