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Neue Luftangriffe in Nordmali

Bamako/Brüssel (dpa/AFP/nd). Französische Kampfjets haben am Mittwoch erneut Stellungen islamischer Extremisten im Norden Malis bombardiert. Die Angriffe wurden nach den Worten eines malischen Armeesprechers in der Umgebung der historischen Stadt Timbuktu geflogen. Ziel seien Stützpunkte der AQMI-Milizen (Al Qaida im Islamischen Maghreb) gewesen. Derweil versuchen malische Truppen die Städte in der Landesmitte zu sichern, die bereits zurückerobert wurden. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, verdächtige Personen zu melden.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat Frankreichs Militäreinsatz in Mali ihre Unterstützung ausgesprochen und einen aktiven Beitrag der EU zur Beendigung des Konflikts zugesichert. Nach Schätzungen von EU-Diplomaten müsste die internationale Gemeinschaft vermutlich etwa 400 Millionen US-Dollar für die Finanzierung der Kämpfe gegen islamische Extremisten aufbringen. Dieser Betrag sei wohl nötig, um den Einsatz der malischen Soldaten und der rund 3300 Soldaten starken Truppe der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS zu finanzieren. Am 29. Januar solle bei einer Geberkonferenz in Addis Abeba (Äthiopien) versucht werden, das Geld für den Militäreinsatz aufzubringen.

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