Verzweifelte Frauen und Kinder in Syrien

UN-Delegation zeigte sich schockiert von Zerstörungen

  • Von Karin Leukefeld, Beirut
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Strom von Flüchtlingen aus Syrien hält an: Allein in den beiden ersten Tagen dieser Woche haben sich fast 6000 Syrer ins benachbarte Jordanien abgesetzt, berichtete die Zeitung »As-Shuruk«. Vertreter verschiedener UN-Organisationen haben das Bürgerkriegsland dieser Tage besucht.

John Ging, Leiter des Humanitären Nothilfeprogramms der Vereinten Nationen (OCHA), appellierte am Dienstag in Beirut an die Medien, die Dringlichkeit humanitärer Hilfe für Syrien deutlich zu machen. 2012 hätten internationale Geber nur 50 Prozent der notwendigen Gelder für die Syrienhilfe aufgebracht. Für das erste Halbjahr 2013 werden 1,04 Milliarden US-Dollar für das humanitäre Programm der Vereinten Nationen gebraucht.

Vier Tage lang war Ging mit Verantwortlichen weiterer UN-Hilfsorganisationen in Syrien. Das Ausmaß der Zerstörung lebensnotwendiger Infrastruktur sei »schockierend« gewesen, berichtete die Delegation. Man habe verzweifelte Frauen und Kinder getroffen, die nicht genug zu essen hätten und denen es an Gesundheitsversorgung und sauberem Wasser mangelte.

Laut Yacoub Al Hillo vom UN-Hilfswerk für Flüchtlinge (UNHCR) sind 20 Prozent der Bevölkerung direkt vom Krieg betroffen. Die Zahl der Hilfsbedürftigen schä...

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