Werbung

Japan verbucht Handelsdefizit

Tokio (dpa/nd). Die schlechten Wirtschaftsnachrichten aus Japan reißen nicht ab: Im vergangenen Jahr hat die asiatische Exportnation das größte Handelsdefizit ihrer Geschichte eingefahren. Wie das Finanzministerium am Donnerstag bekanntgab, fiel beim Außenhandel ein Minus von 6,93 Billionen Yen (58,2 Milliarden Euro) an. Rückschläge musste die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt im Handel mit dem Nachbarn China und mit Europa einstecken. Mit der EU rutschte Japans Handelsbilanz dabei erstmals ins Minus mit einem Defizit von 139,7 Milliarden Yen, während der Fehlbetrag mit China mit 3,52 Billionen Yen so hoch ausfiel wie nie zuvor. Eine Mitursache für das Rekorddefizit sind die rasant gestiegenen Importkosten für Rohöl in Folge des verheerenden Erdbebens und Tsunamis im März 2011.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln