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Medienfinanzierung: Wenn der Markt es nicht mehr richten kann

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Für die Zeitungsverlage war 2012 ein Jahr der Hiobsbotschaften: Die »Financial Times Deutschland«, bei der Gründung 2000 als Hoffnungsträger der Branche gestartet, wurde Anfang Dezember eingestellt; die »Nürnberger Abendzeitung« hatte sich bereits im September endgültig von ihren Leserinnen und Lesern verabschiedet; die »Frankfurter Rundschau« (FR), die alte Dame des linksliberalen Pressewesens, meldete Insolvenz an und wartet seither auf eine finanzpotenten Investor, um das endgültige Aus noch abzuwenden; beim Berliner Verlag (u.a. »Berliner Zeitung« und wie die FR mit dem Verlag DuMont Schauberg als Mehrheitseigner) drohen Stellenkürzungen; in die Insolvenz ging auch die Nachrichtenagentur dapd.

Die Liste ist sicherlich unvollständig. Geht das Zeitalter der gedruckten Presseerzeugnisse zu Ende? Ganz unbegründet ist die Frage nicht. So gab es das traditionsreiche US-Nachrichtenmagazin »Neewsweek« Ende Dezember 2012 zum letzte...


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