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LINKE will Klarheit bei Wendelstein 7-X

Greifswald (dpa/nd). Die LINKE in Mecklenburg-Vorpommern hat sich für eine erweiterte Begutachtung des Kernfusionsprojektes Wendelstein 7-X in Greifswald ausgesprochen. Erforderlich sei ein Strahlenschutzgutachten, das auch Ausmaß und Auswirkungen von Strahlungen auf Abluft, Abwasser und die Beschaffenheit des verwendeten Stahls untersuche, sagte die umweltpolitische Sprecherin der LINKEN, die Greifswalder Abgeordnete Mignon Schwenke, gestern. Jegliche Zweifel an der Sicherheit der Anlage müssten ausgeräumt werden. Am Mittwoch hatte der Gutachter vom TÜV Süd sein Prüfkonzept der Anlage vorgestellt. Bislang konzentriert sich die Begutachtung auf den Beton und die Tore der Halle, in der von 2015 an die Experimente durchgeführt werden sollen. Das Gutachten wurde vom Land in Auftrag gegeben und soll bis Frühsommer vorliegen. Nach den von Umweltverbänden und Grünen geäußerten Sicherheitsbedenken will das kritisierte Greifswalder Institut auf größtmögliche Transparenz setzen. Ein Gutachter erhalte Zugang zu allen Unterlagen und könne jede Ecke des Instituts in Augenschein nehmen, hieß es.

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