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Wannseeroute abgestürzt

Richter: Gefahren eines Flugzeugabsturzes auf Reaktor nicht geprüft

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als »sensationellen Erfolg« der Fluglärmgegner und »Klatsche für den Bundesverkehrsminister« hat die Bürgerinitiative (BI) Kleinmachnow die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zur Flugroutenplanung gewertet. Das Gericht hatte am Mittwochabend die sogenannte Wannseeroute für rechtswidrig erklärt. Noch nie hätten bundesweit Flugrouten von Klägern gekippt werden können, erklärte BI-Sprecher Matthias Schubert.

Die Flugrouten hatte das Bundesaufsichtsamt für Flugssicherung (BAF) im Januar 2012 festgesetzt. Das Gericht gab jetzt den Klagen der Gemeinden Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Wannsee-Anwohnern statt. Die Wannseeroute führe zu nah am Forschungsreaktor des Helmholtz-Zentrums vorbei, so das Gericht. Das Risiko für einen Flugunfall oder einen terroristischen Anschlag sei vor Festlegung der Route nicht ermittelt worden. »Eine solche fallspezifische Risikoermittlung wäre notwendige Grundlage einer Abw...


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