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Jugendarbeit kämpft um Existenz

Senatsverwaltung sieht gefordertes Finanzmoratorium skeptisch

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Charlottenburg-Wilmersdorfs Jugendstadträtin Elfi Jantzen (Grüne) gehört nicht zu denen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit Alarm schlagen. Doch im Fall der immer stärker ins Hintertreffen geratenen Jugendhilfe versteht Jantzen keinen Spaß und präsentiert dem Jugendausschuss des Abgeordnetenhauses sogleich ein drastisches Beispiel: 18 Wochen dürfen Antragsteller derzeit auf die Auszahlung des Elterngeldes in Charlottenburg warten. Dem Jugendamt fehlt schlicht Personal. Fällt ein Kollege durch Krankheit aus, wächst die Belastung für die Verbliebenen. Ein Teufelskreis entsteht. Dabei geht es beim Elterngeld um eine Pflichtleistung des Staates.

Mittlerweile sind zwei Monate vergangen, seitdem sich die Berliner Jugendhilfeausschüsse mit einem Brandbrief an Senat und Öffentlichkeit wandten. Jugendhilfe und Jugendarbeit sind mit der finanziellen Ausstattung der Bezirke nicht mehr zu leisten.

Die jährlichen Kürzungen lieg...


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