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Pressefreiheit unter Wirtschaftsdruck

Deutschland nur auf Rang 17: Reporter ohne Grenzen legt neue Liste vor

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Berlin (nd). Die freie Berichterstattung gerät in der Bundesrepublik nach Ansicht der Organisation Reporter ohne Grenzen ökonomisch immer mehr unter Druck. „Problematisch ist hier vor allem die abnehmende Vielfalt der Presse. Aus Geldmangel arbeiten immer weniger Zeitungen mit eigener Vollredaktion, mehrere Redaktionen wurden 2012 komplett geschlossen“, erklärte die Vereinigung anlässlich der Vorstellung ihrer Rangliste der Pressefreiheit. Stattdessen würden Unternehmen und Lobbyisten immer mehr Geld in Stellung bringen, um ihre Interessen in den Medien unterzubringen.

Deutschland rangiert auf der Liste nur auf Platz 16, gegenüber 2011 rutschte die Bundesrepublik um einen Rang ab. An der Spitze der jährlich veröffentlichten Übersicht nehmen Finnland, die Niederlande und Norwegen ein. Am schlechtesten ist die Lage der Pressefreiheit nach Ansicht von Reporter ohne Grenzen in Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan.

Die deutlichste Verschlechterung gab es wegen des Konflikts in Mali: In dem Land ist eine freie Berichterstattung weitgehend verhindert, auf der Liste der Pressefreiheit landet Mali nun auf Platz 99 und verlor damit 74 Plätze. Auch die Pressefreiheit in Japan gehöre zu den stärksten Verlierern, nachdem die Behörden dort eine äußerst restriktive Informationspolitik nach dem Atomunfall von Fukushima durchgesetzt hatten.

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