Caroline M. Buck 31.01.2013 / Kino und Film

Sind so fremde Menschen

»Vergiss mein nicht« von David Sieveking

Wie geht man mit Demenz um, wenn sie die eigene Familie betrifft? Wie verlängert man den Abschied, vermeidet das Heim, gibt dem Erkrankten den Schutz und die Fürsorge, die er benötigt, ohne sein eigenes Leben und Denken darüber zu verlieren? Der Filmemacher David Sieveking, bekannt vor allem für seinen schrägen (und zum Teil inszenierten) Dokumentarfilm »David Wants to Fly« über seinen Regiekollegen David Lynch und dessen merkwürdig jenseitigen weltanschaulichen Überzeugungen, drehte mit »Vergiss mein nicht« einen Nabelschaufilm der besonderen Art. Er richtete die Kamera auf die eigene Mutter, die vor Jahren an Alzheimer erkrankte und zu Beginn des Films bereits ständiger behutsamer Aufsicht bedarf.

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