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Zwölf Schauspieler, fünf Spielstätten

Gespräch zur Lage des Theaters Altenburg-Gera

Die Zukunft des Theaters Altenburg-Gera, dem einzigen Fünfsparten-Haus in Thüringen, war existenziell bedroht. Erst im Dezember konnte eine Vereinbarung mit dem Land ausgehandelt werden, die der Bühne die Weiterarbeit bis 2016 sichert. Über die Lage des Theaters und neue Pläne sprach HOLGER ELIAS mit dem neuen Schauspieldirektor BERNHARD STENGELE.

Der 49-jährige Bernhard Stengele wurde in Wangen (Allgäu) geboren. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler war er an Theatern unter anderem in Berlin und Hamburg beschäftigt. 1992 wurde er festes Ensemblemitglied am Stadttheater Konstanz, 1996 wechselte er ans Saarländische Staatstheater in Saarbrücken. Von 2004 bis 2012 war Stengele Schauspieldirektor am Mainfranken Theater Würzburg.

nd: Inmitten der größten wirtschaftlichen Unsicherheit des ostthüringischen Theaters schickte Chefdramaturg Felix Eckerle Ihnen die Anfrage an die Bühne nach Würzburg, wo Sie als Schauspielchef tätig waren. Was bewog Sie, von einem sicheren zu einem unsicheren Ort zu wechseln?
Stengele: Ich bin nach Thüringen gefahren und habe mir die Theater in Altenburg und Gera angeschaut. Und ich war angerührt ob der schieren Schönheit der Gebäude, der schauspielfreundlichen Bühnen. Und dann waren für mich die beiden Städte auch auf eine andere Art interessiert, weil ich noch nie an einem ostdeutschen Theater gearbeitet hatte. Ich wollte wissen, ob ich hier überhaupt Theater machen kann. Die Frage, ob wir Schauspiel brauchen, die stellte sich für mich völlig neu. Ihr kann ich hier besser nachgehen als in Würzburg.

Haben Sie denn schon eine Antwort auf diese Frage gefunden?
Keine abschließende. Was ich merke ist, dass man hier meiner Ar...


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