Französische Unternehmens-Kultur

Die Europäische Kulturhauptstadt Marseille profitiert vom Sponsoring - allerdings nur in touristischen Zentren

  • Von Robert Schmidt, Lyon
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Beispiele der ehemaligen und der aktuellen Europäischen Kulturhauptstadt, Lille und Marseille, zeigen: Frankreich setzt in der Kulturfinanzierung auf die Wirtschaft.

Der Mobilfunkanbieter Orange ist der größte Sponsor der französischen Kultur. Seit Jahren schon stattet er Museen kostenlos oder kostengünstig mit Technik aus, darunter das Schloss Versailles und der Louvre, er unterstützt kleine Festivals und Filmvorführungen. Das Geld fließt dort, wo die Kunden sind.

Kultursponsoring hat sich vielerorts in Frankreich etabliert. »Ich lasse mich von der Industrie- und Handelskammer einladen, um sie um Unterstützung zu bitten«, erzählte der Kulturbeigeordnete der Stadt Lyon, Georges Képénékian, dem Magazin »Lyon Capitale«. Die Kulturfinanzierung werde »zunehmend gemischt.«

Im Jahr 2004 legte die nordfranzösische Stadt Lille einen fulminanten Erfolg als Europäische Kulturhauptstadt hin. Binnen Jahresfrist konnte die Zahl der Touristen von rund 300 000 auf über 820 000 mehr als verdoppelt werden. Auch in den Folgejahren riss der Touristenstrom kaum ab. Wichtiger Teil des Erfolgsrezepts des ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 440 Wörter (3084 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.