Der König ist zurück

Immer mehr werden Elche in Deutschland gesichtet - Brandenburg erarbeitet einen Managementplan

  • Von Gudrun Janicke und Marion van der Kraats, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Verkehrsschild, das vor einem Elch warnt? In Skandinavien und Kanada ist das Alltag, hierzulande bisher eher Jux und lustiges Souvenir. Doch der »König der nordischen Wälder« entdeckt Deutschland für sich.

Potsdam. Das imposante Tier ist meist nur schemenhaft auf verwackelten Fotos zu sehen. Eilig mit dem Handy geschossen, dokumentieren Spaziergänger oder Jäger die seltene Begegnung mit dem »König der nordischen Wälder«. Der Elch - zugewandert aus Polen oder Tschechien - lässt sich zunehmend in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern blicken.

In Brandenburg liegt jetzt der Entwurf für einen Elch-Managementplan vor, Bayern hat ihn bereits seit 2008. Es geht um den künftigen Umgang mit den Großsäugern - nicht um Ansiedlung oder Förderung des Elchwildes. Im Fokus des Planes stehen vor allem: Die Schäden auf Feldern und in Wäldern, die das bis zu drei Meter lange und 800 Kilogramm schwere Tier verursacht, und die Verkehrssicherheit.

»Anders als das scheue Rehwild haben Elche die dumme Angewohnheit stehen zu bleiben«, sagt die Brandenburger Diplombiologin Ina Martin. »Sie sehen die Gefahr eines Autos nicht.« Dieses Probl...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 498 Wörter (3314 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.