Geht Schwarzarbeit zurück?

Prognose zur Schattenwirtschaft stößt auf Zweifel von allen Seiten

  • Von Martin Lejeune
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Schwarzarbeit wird weniger. Das behauptet zumindest das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW) in Tübingen. In seiner Prognose geht das IAW davon aus, dass wegen der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt der Umfang der Schattenwirtschaft 2013 um rund 2,7 auf 340,3 Milliarden Euro zurückgehen wird.

Die Ursachen dafür liegen für den Autor der Studie, Berhard Boockmann, vor allem in der Anhebung der Verdienstgrenze bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und in der Senkung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung von 19,6 auf 18,9 Prozent. Seine Prognose erstellt das IAW, indem es Bargeldströme misst und mit den offiziell genannten Umsatzzahlen vergleicht. So stellte das Institut, dass hauptsächlich die wirtschaftliche Entwicklung in Baden-Württemberg analysiert, fest, dass jeder sechste Euro in dem Bundesland schwarz verdient wird.

Michael Kulus, Sprecher des Hauptzollamtes Berlin, gibt gegenü...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.