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FARC für legalen Drogenanbau

Havanna/Bogotá (dpa/nd). Die FARC-Guerilla hat die Legalisierung von Drogen in Kolumbien vorgeschlagen. Die linksgerichteten Rebellen forderten am Mittwoch bei den Friedensgesprächen mit der kolumbianischen Regierung in Havanna das Ende der Kriminalisierung und Verfolgung der Bauern, die Koka, Marihuana und Mohn anpflanzen. Der legale Anbau für den Konsum zu »therapeutischen und medizinischen, industriellen und kulturellen Zwecken« müsse erwogen werden, erklärte FARC-Chefunterhändler Luciano Marín alias Iván Márquez, wie der kolumbianische Rundfunksender Radio Caracol berichtete. Den Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) wird von der Regierung vorgeworfen, sich teilweise durch Drogenhandel zu finanzieren.

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