Bayerns Koalition vertagt ihren Streit

Kontroverse um Studiengebühren nicht beendet

CSU und FDP in Bayern haben ihren Streit um eine schnelle Abschaffung der Studiengebühren im Landtag bei einem ersten Gespräch in der Staatskanzlei noch nicht ausgeräumt. Die Koalitionspartner senden jedoch Signale der Entspannung.

München (Agenturen/nd). Im bayerischen Koalitionsstreit um die Studiengebühren wollen CSU und FDP einen Koalitionsbruch verhindern und eine einvernehmliche Lösung binnen zwei Wochen aushandeln. Nach einem Spitzengespräch am Mittwochabend in der Staatskanzlei sagte CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid im Bayerischen Rundfunk, »wir haben uns aufeinander zubewegt«. Es sei festgelegt worden, eine Verständigung herbeiführen zu wollen. FDP-Fraktionschef Thomas Hacker sagte, »die Koalition in Bayern ist handlungsfähig, und das werden wir auch zeigen«.

CSU und FDP hatten das Spitzengespräch nach dem erfolgreichen Volksbegehren gegen die Studiengebühren einberufen. Durch dieses wird nun eine Landtagsabstimmung über die Zukunft der Abgabe von bis zu 500 Euro pro Semester nötig. D...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.