Bauer werden aber sehr

Warum es heute so schwer ist, einen Hof aufzubauen

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Rituell klagt die Landwirtschaft über Nachwuchsmangel. Doch wer sich in der Branche eine Existenz aufbauen will, hat es nicht leicht. Besuch bei einem schwäbischen Jungbauern im Märkischen Oderland.

Vater werden, so das Sprichwort, sei nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. In der Landwirtschaft, sagt Johannes Erz, ist es andersrum: Dass er sich und womöglich eine Familie durch seiner Hände Landarbeit ernähren könnte, dessen ist sich der 28-Jährige sicher. Nur sei es schwierig, Fuß zu fassen in einer Branche, in der pro Arbeitsplatz statistisch Investitionen von mindestens 250 000 Euro erforderlich sind - und in der das Terrain schon immer verteilt zu sein scheint.

Beim Bauer-Werden, erklärt Johannes Erz auf einer kleinen Autoführung durch das Oderbruch, gibt es zwei Methoden: Land finden und hinziehen - oder einen Ort wählen, um dann irgendwie an Land zu kommen. Erz hat sich für zweiteres entschieden, obwohl es riskanter ist. Die berühmte Senke nördlich von Frankfurt, einst von Friedrich II. trocken gelegt, hatte es ihm gleich angetan, als er vor ein paar Jahren zum ersten Mal in die Gegend kam. Und inzwischen kennt er s...

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