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Zu »asiatisch« für die Bundesrepublik?

Äußerungen von Hessens Integrationsminister zu FDP-Chef Philipp Rösler sorgen für Streit

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Stillose Entgleisung«, »Rassismus in Reinkultur« oder »missverständliche Wortwahl«? Die Debatte um die Bemerkungen von Hessens Integrationsminister Uwe Hahn (FDP) zum asiatischen Aussehen seines Parteichefs ist voll entbrannt.

»Entspannt wie lange nicht mehr« habe Integrationsminister Uwe Hahn gewirkt, als er der »Frankfurter Neuen Presse« ein Interview gab. Im Laufe des Gesprächs hatte Hahn sich laut gefragt, »ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren«. Das war eine Anspielung auf die vietnamesische Herkunft von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Kurz nach Bekanntwerden der unglücklichen Äußerung hagelte es Kritik. Der Parlamentarische Geschäftsführer der hessischen SPD-Landtagsfraktion, Günter Rudolph, sah in den Worten Hahns einen Beleg dafür, »dass der Integrationsminister selbst offenbar rassistische Tendenzen hat«. Linksfraktionschefin Janine Wissler deutete Hahns Statement als Teil des momentanen Gerangels in der FDP-Führung und ordnete es in »die allerunterste Schublade des politischen Machtkampfs«.

Auch der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland...


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