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Kleines Chaos Haltestelle

»15.15 Eine Versuchsanordnung« von Berlinki im Jungen Staatstheater Berlin

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Theoretisch lässt sich mit allen Wahrscheinlichkeiten umgehen. Man kann beispielsweise die Unabhängigkeit zweier Ereignisse errechnen. Von den Schauspielern mit leichter Hand geschrieben, gelangen komplizierte stochastische Formeln per Beamer auf die Bühnenleinwand bei der Inszenierung »15.15 Eine Versuchsanordnung« im Jungen Staatstheater Berlin. Beeindruckend.

Die Verblüffung ist aber anderer Art, weil es darum geht, dass plötzlich auftauchende kleine wie große chaotische Zustände, von denen niemand weiß, woher sie kommen und wie lange sie bleiben, ihre eigenen Regeln haben, die sich keineswegs flink ausrechnen und geschweige denn beeinflussen lassen. Der Mensch steht dem ratlos gegenüber.

Dem Umgang mit Kontrollverlust gingen acht Jugendliche aus Helsinki und Berlin nach. Das von Emma Puikkonen und Julia Schreiner geleitete projektbezogene Autorenkollektiv, das den Namen Berlinki annahm, recherchierte zu Theorie und P...


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