Zukunft des Anti-Siko-Bündnisses ungewiss

Attac München denkt an Austritt / Streit um Auftritt von Ex-RAF-Mitglied Inge Viett

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Stress im Münchner Anti-NATO-Bündnis: Ein Redebeitrag des ehemaligen RAF-Mitglieds Inge Viett auf der Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz sorgt für Streit. Attac überlegt, das Bündnis zu verlassen.

»Ich halte den Auftritt dieser Person auf einer Friedensdemonstration für unhaltbar, ebenso die Art und Weise, wie die Bündnispartner überrumpelt wurden«, sagte Hagen Pfaff, Sprecher von Attac München, am Wochenende gegenüber »nd«. Auf einem Plenum hatte Attac am Montag nach der Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz vom 2. Februar beschlossen, sich aus dem Bündnis zurückzuziehen, wenn die »Antikapitalistische Linke München« dort verbleibe.

Der Grund für den Ärger: Unter den rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des »Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz« war auch das ehemalige RAF-Mitglied Inge Viett, die von der Antikapitalistischen Linken München (AL/M) eingeladen worden war. Ihr Redebeitrag sorgt nun für Sprengstoff innerhalb des Bündnisses.

Der angekündigte Redebeitrag von Inge Viett hatte bereits im Vorfeld der Protestaktion Wirbel gemacht: Manche Teilnehmer im Bündnis dachten gar...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 532 Wörter (3640 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.