Benjamin Beutler 13.02.2013 / Wirtschaft und Umwelt

Cerrejón steht still

Streik in kolumbianischem Steinkohletagebau - Präsident ist verärgert

In einem der weltgrößten Steinkohletagebaue ruhen die Arbeiten wegen eines Streiks. Auch Deutschland gehört zu den Abnehmern. Für Kolumbien ist die Steinkohle einer der wichtigsten Devisenbringer.

In Kolumbien wird einer der wichtigsten Devisenbringer bestreikt. »Zum ersten Mal seit 22 Jahren sieht sich Sintracarbón gezwungen, die Abbauarbeiten im Tagebau Cerrejón einzustellen«, erklärte die Gewerkschaft der Kohleindustriearbeiter (Sintracarbón) auf ihrer Webseite. Man sei zu der Maßnahme gezwungen, nachdem die Verhandlungen mit dem Betreiberunternehmen Carbones del Cerrejón Ltd. über einen 51-Punkte-Katalog, darunter Forderungen nach mehr Lohn, Schutz vor Feinstaub, Einbau von Filtern, Gleichbehandlung von Leiharbeitern und Respekt gegenüber den von Zwangsumsiedlung bedrohten Gemeinden, gescheitert waren. Seit vergangenem Donnerstag stehen die Arbeiten im größten Steinkohletagebau Lateinamerikas still.

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