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Deutliche Mehrheit für Homoehe-Gesetz in Frankreich

Rechte Oppositionsparteien wollen jetzt vor Verfassungsrat ziehen

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die französische Nationalversammlung hat mit klarer Mehrheit der Einführung der umstrittenen Homo-Ehe zugestimmt.

Das von Präsident François Hollande versprochene und von der Linksregierung vorgelegte Gesetz über die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare ist am Dienstag in der Nationalversammlung in erster Lesung mit großer Mehrheit angenommen worden. Dafür stimmten 329 Abgeordnete - Sozialisten, Kommunisten, Grüne und vereinzelte rechte und Zentrumsabgeordnete, dagegen mit 229 Stimmen fast geschlossen die Fraktionen der rechten UMP und der Zentrumspartei UDI. Die meisten der zehn Parlamentarier, die sich der Stimme enthielten, gehören zur UMP oder zur UDI, sind aber mit deren Opposition in dieser Frage nicht einverstanden.

Mit dieser Abstimmung hat das Gesetz die wichtigste Etappe genommen. Als nächstes wird ab 18. März im Senat, der zweiten Kammer des Parlaments, debattiert und abgestimmt. Nur wenn hier wesentliche Änderungen am Gesetz erfolgen, muss es zu einer zweiten Lesung und Abstimmung nacheinander in beide Kammern. Aber auch das ließe...


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