Sarah Liebigt 13.02.2013 / Kultur

Großstadtkinder

"..wissen was ich mein'. Es muss was los sein. Oder wir gehen ein.*"

Ich wohne in Pankow. Außerhalb des Rings. Des S-Bahnrings. Diese Aussage führt in der Regel dazu, dass mein Gegenüber die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, „Achwehachweh“ ausruft und im schlimmsten Fall anfängt, Rainald Grebes „Brandenburg“ zu singen. Pack was zu essen ein, wir fahrn nach Pa-hankow. Anfangs führte derlei entsetztes, verbal meinen Kopf tätschelndes Gehabe zu rohrspatzähnlichem Gemotze meinerseits. Da ich in so einem Fall zum Berlinern neige, (in jeder anderen Lebenssituation spreche ich Hochdeutsch) wandelte sich das Entsetzen häufig in belustigtes Entzücken. Mittlerweile zucke ich nur noch mit den Schultern. Meistens. „You tiny state people have a really fucked up sense of scale“** zitiere ich dann gern mein Lieblingswebcomic.

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