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Den Himmel den Spatzen

»Workers« im Panorama beschreibt die skurrilen Auswirkungen ungerechter Verteilung von Reichtum

  • Von Hans-Günther Dicks
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eine große, ausladende Totale mit Blick auf Meer und Möwen, dann ein Kameraschwenk nach rechts, der langsam eine monströse Mauer ins Bild rückt. Ihre Funktion bleibt offen: eine Fabrik, eine Kirche, eine ausgedehnte Villenanlage - alles kann dahinter liegen, sogar ein anderer Staat. Gemeint ist die Grenzstadt Tijuana zwischen den USA und Mexiko, aber auch eine soziale Grenze ist denkbar, zwischen oben und unten, arm und reich.

Arm steht hier für die beiden Hauptfiguren. Lidia war ihr Leben lang Hausangestellte in der Villa einer alten Millionärin, deren ganze Liebe - und nach ihrem Ableben auch ihr komplettes Vermögen - ihrer verwöhnten Rassehündin Principesa gehört. Rafael ist einst auf dem Weg von El Salvador in die USA in Tijuana gestrandet, wo er seit 30 Jahren illegal als Reinigungskraft in einer Glühbirnenfabrik arbeitet; doch statt ihm die fällige Abfindung auszuzahlen, droht ihm sein Chef mit der Einwanderungsbehörde, ...


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