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Volkssolidarität will Energiewende sozial gestalten

Ostdeutschlands größter Wohlfahrtsverband geht mit eigenem Forderungskatalog in die Debatte

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Volkssolidarität veröffentlichte am Freitag ihr Positionspapier zur Energiewende. Neben Preiskontrollen und Sozialtarifen soll auch ein neues Tarifsystem die Belastungen für Rentner, Arbeitslose und Geringverdiener abmildern.

Die Volkssolidarität mischt sich ein in die Debatte um eine sozial ausgewogene Energiewende. Am Freitag präsentierte der Sozial- und Wohlfahrtsverband in Berlin seine Broschüre »Energiewende sozial gestalten«. Der sozialpolitische Referent der Volkssolidarität, Alfred Spieler, erläuterte dabei die zentralen Forderungen seines Verbandes.

Insgesamt sieben Punkte »für eine sozial gerechte Gestaltung der Energiewende« hat die Volkssolidarität zusammengetragen. Dazu gehört die Regulation der Strompreise ebenso wie die Einführung von Sozialtarifen für Bedürftige. Das seien bei weitem nicht nur Hartz-IV-Bezieher, wie Spieler erklärte, sondern auch die bundesweit 800 000 Wohngeldempfänger oder arme Rentner, die lediglich Grundsicherung erhalten.

»Gerade in Ostdeutschland sind Maßnahmen notwendig, um vor allem einkommensschwache Haushalte zu entlasten. Denn hier liegt der Anteil der Hilfebedürftigen sowo...


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