Eine Frage der Etiketten

Französische Regierung sieht in der Firma Spanghero den Hauptschuldigen am europäischen Pferdefleischskandal

  • Von Andrea Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Hat der südfranzösische Hackfleischhersteller Spanghero wissentlich riesige Mengen falsch deklarierten Pferdefleischs in Umlauf gebracht? Die Behörden sind davon überzeugt.

Die französische Regierung nahm kein Blatt vor den Mund, als sie am Donnerstagabend die ersten Ergebnisse der Untersuchungen im Rahmen des Pferdefleisch-skandals vorlegte. Diese haben erwiesen, dass der südfranzösische Fleischverarbeiter Spanghero »gewusst haben muss, dass er Pferdefleisch als Rindfleisch verkaufte«, erklärte der französische Verbraucherminister Benoît Hamon. Die Firma habe sich somit des »Wirtschaftsbetrugs« schuldig gemacht.

Die Ermittler der Behörde für Wettbewerbsaufsicht, Verbraucherschutz und Betrugsverfolgung haben bei Spanghero Pferdefleisch gefunden. Dieses Fleisch rumänischer Herkunft war über den in Zypern registrierten holländischen Zwischenhändler Draap Trading an das französische Unternehmen verkauft worden. Nach Angaben der Regierung ging aus den Papieren eindeutig hervor, dass es sich um Pferdefleisch handelte. Dieses ist deutlich billiger als herkömmliches Rindfleisch.

Die französische R...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 459 Wörter (3367 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.