Showdown im Nürburgring

Ex-Regierungschef Beck muss heute im Untreue-Prozess um das Freizeitzentrum in der Eifel aussagen

  • Von Christian Schultz, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Untreue-Prozess zum Ausbau des Nürburgrings in Rheinland-Pfalz steuert auf einen Höhepunkt zu: Ex-Ministerpräsident Beck ist als Zeuge geladen. Das 2009 endgültig missglückte Millionenprojekt in der Eifel trübt die Bilanz des langjährigen Landesvaters gehörig.

Koblenz. Erst lief alles auf einen wenig feierlichen Termin in der Adventszeit hinaus, dann auf einen ernsten Termin am närrischen Fastnachtsdienstag, nun ist es ein normaler Februartag: Nach mehreren verschobenen Terminen soll der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) heute als Zeuge im Nürburgring-Prozess aussagen. Ein schlichter Saal im Landgericht Koblenz wird zur Bühne für einen Höhepunkt in dem Verfahren, das sich um die gescheiterte Privatfinanzierung für den Ausbau der Eifel-Rennstrecke dreht.

Der langjährige Landesvater Beck gab erst vor kurzem das Zepter an Malu Dreyer (SPD). Er wird Fragen zu dem Projekt gestellt bekommen, das seit Jahren wie ein Schatten über dem Regierungsviertel in Mainz liegt und seine Amtszeit trübte. Es sucht seinesgleichen, dass in einem Prozess ein Ex-Ministerpräsident und die anderen Kabinettsmitglieder von 2009 als Zeugen geladen werden. Am 26. Februar sind Dreye...


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