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Gegen Nazis in der Fankurve

Die Ultras Braunschweig kämpfen gegen das strukturelle Problem mit Rechten bei der Eintracht - jetzt auch wieder im Stadion

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Fußballfanszene in Deutschland hat ein Problem mit Nazis. Doch viele Vereine und Verbände lassen antirassistische Fangruppen damit allein. Auf die Gefahr hin, dass sie sich aus den Stadien verabschieden. In Braunschweig kehren die Ultras trotzdem wieder zurück.

Sie wollen sich nicht länger einschüchtern lassen, sich aus der Opferrolle befreien. Die Fangruppe »Ultras Braunschweig« des Fußball-Zweitligisten ist wegen gewalttätiger Angriffe von rechten Hooligans im eigenen Stadion und der Stadt jahrelang nicht mehr zu Spielen ihrer Eintracht gegangen. Während erst vor wenigen Wochen mit den Aachen Ultras und den Ultras von Fortuna Düsseldorf zwei sich als antirassistisch verstehende Gruppen ihren Rückzug erklärten, wollen sich die Ultras Braunschweig wieder regelmäßig in einem neuen Fanblock zeigen.

Gestärkt sehen sich zwei junge Männer, die stellvertretend für ihre Gruppe kürzlich in Potsdam über rechte Fan- und Hooliganstrukturen in Braunschweig informierten. Die mediale Aufmerksamkeit für das Thema Nazis in Fankurven, die in den vergangenen Monaten enorm zugenommen hat, sei ein Schutz. »Wenn die Öffentlichkeit weg ist, werden die Übergriffe auf der Straße wieder losgehen«, sind sie s...


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