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Attacken auf die Selbstverwaltung

Kurdische Komitees im Norden Syriens sind Türkei ein Dorn im Auge

  • Von Martin Dolzer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In weiten Teilen der kurdischen Provinzen Syriens wurden - nach der meist friedlich verlaufenen Vertreibung staatlicher Kräfte - basisdemokratische Volksräte aufgebaut.

Mit Hilfe spezieller Komitees wollen die Volksräte in den selbstverwalteten kurdischen Regionen Nordsyriens das Leben schrittweise demokratisieren. »Es handelt sich unter anderem um Komitees für Soziales, Gesundheit, Bildung, die Gleichstellung der Frau, Kultur und Sprache. Eine Grundvoraussetzung für den Erfolg dieses Modells ist die Einbindung sämtlicher Ethnien und Religionsgruppen« erklärt Salih Müslüm, der Vorsitzende der Demokratischen Einheitspartei (PYD) gegenüber dem Autor. Die PYD spricht für etwa 60 Prozent der syrischen Kurden, die im Norden des Landes sowie in Aleppo und Damaskus leben.

16 weitere Parteien verschiedener politischer Ausrichtung haben sich mit der PYD zum »Hohen Kurdischen Rat« zusammengeschlossen, der die Dachorganisation der Selbstverwaltung ist. Zur Sicherung der relativ stabilen Region wurden die kurdischen Volksverteidigungskräfte (YPG) gebildet. Der Regierung der Türkei ist dies alles ein Dorn...


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