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»Die Ersten ins Feuer«

Hörbuchpremiere in Berlin: Interviews mit Jürgen Fuchs

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Was die DDR an ihr Ende trieb, war wohl eine komplizierte Verflechtung konfrontativer Dissidentenschaft mit jenen, die innerhalb des Systems für Erneuerung eintraten - und die dafür im ständigen Widerstreit von Einsicht, offener Kritik und versteckten Winkelzügen zu leben versuchten, aufrecht und loyal zugleich. Zuvörderst freilich bleibt der Zusammenbruch eine Geschichte des Bürgermutes jenseits von Staatspartei und Parteistaat.

Unter denen, die das ungeschützte Visier früh wagten, war der Schriftsteller Jürgen Fuchs. Einer mit unbesieglicher Lust am Unterscheidungsvermögen für das Eigene und das von außen Abgeforderte. Nicht geschlagen mit freiwilliger Blindheit, noch Feigheit als Idealtreue zu betrachten. »Landschaften der Lüge« heißt das Hörbuch mit Rundfunkinterviews; am Dienstag war Premiere dieses Dokuments in Berlin, bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Fuchs, 1950 im vogtländischen Reichenba...


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