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Das Freie Wort

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Schwarz-braune Daten drängen sich in diesen Tagen und Wochen. Und mehren sich im Laufe des Jahres. Tiefpunkte deutscher Geschichte, verortet in den Jahren 1933, 1938 und 1943. Von Hitlers Ernennung zum Reichskanzler und Reichstagsbrand vor 80 Jahren über die Pogromnacht am 9. November vor 75 Jahren bis hin zu Goebbels berüchtigter Sportpalast-Rede vor sieben Dezennien (über die übrigens der Doyen der westdeutschen Marx-Forschung Iring Fetscher 1998 das unübertroffene Standardwerk verfasst hat).

Die notwendige, aber vielfach schon voyeristisch anmutende Focussierung auf die Täter und deren Untaten in der Erinnerungspolitik hierzulande verstellt den Blick auf Lichtpunkte und Lichtgestalten deutscher Geschichte, derer zu gedenken Zivilcourage heute erwecken und ermuntern kann. Wie etwa die vergessenen 800 Arbeiter im kleinen Mössingen am Rande der Schwäbischen Alb, die am 31. Januar 1933 als einzige den Generalstreik gegen Hitler...


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