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Nachtragsetat für Krisen-Airport Hahn

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Mainz (dpa/nd). Rot-Grün in Rheinland-Pfalz will den hoch verschuldeten Flughafen Hahn mit einem Nachtragshaushalt retten. Er soll 215 Millionen Euro umfassen, wie SPD und Grüne am Donnerstag in Mainz mitteilten. Am Vorabend hatten sie sich im Koalitionsausschuss darauf geeinigt, 120 Millionen Euro davon für den Hunsrück-Airport zu reservieren. Außerdem beschloss Rot-Grün einen neuen Anlauf für die Wiederbelebung der stillgelegten Hunsrück-Bahn zum Hahn - und verstärkte Bemühungen für den dortigen Lärmschutz. Der CDU-Abgeordnete Gerd Schreiner sagte der dpa, der Nachtragshaushalt zeige, dass dem Flughafen die Insolvenz drohe. Der neue Hahn-Geschäftsführer Heinz Rethage hatte kürzlich erklärt, es brenne lichterloh.

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