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»Sachverhalte verfälscht«

Wiederaufnahme im Fall Mollath beantragt

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Regensburg (dpa/nd). Verknüpft mit schweren Vorwürfen gegen die Nürnberger Justiz hat der Anwalt von Gustl Mollath beim Landgericht Regensburg ein Wiederaufnahmeverfahren in dem Fall beantragt. Der heute 56-Jährige sitzt seit sieben Jahren gegen seinen Willen in der Psychiatrie. Der Hamburger Anwalt Gerhard Strate wirft dem früheren Vorsitzenden der 7. Strafkammer beim Landgericht Nürnberg-Fürth unter anderem mehrfache Rechtsbeugung vor; auch habe der Richter, der 2006 den Fall Mollath verhandelt habe, »Sachverhalte verfälscht«, betonte der Anwalt nach Einsicht der Gerichtsakten. Von der Nürnberger Justiz war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

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