Wirbel um Nazi-Aussteigerin

Aus rechter Szene zu Lübecks LINKEN

  • Von Dieter Hanisch, Lübeck
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein Als 15-jährige mischte Yvonne Küntzel in der rechten Szene mit, dann ging sie auf Distanz. 2011 wurde sie Mitglied der Lübecker LINKEN - was nicht ohne Probleme abging.

Bei der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner wird allzu gerne nach irgendwelchen »Leichen im Keller« gesucht. Nach einem vermeintlichen »Leichenfund« werden dann Medien bedient, die dankbar für eine »Story« sind. In Lübeck scheiterte solch ein Versuch mit dem Ziel, der Linkspartei zu schaden. Die vermeintliche »Leiche« ist noch jung, bei bester Gesundheit und voller Tatendrang: Eine Aussteigerin aus der Neonazi-Szene.

»Ich wünsche mir eine Diskussion darüber, wie unsere Partei und auch die Allgemeinheit mit Aussteigern aus der rechten Szene umgeht«, sagt Ragnar Lüttke, Fraktionsgeschäftsführer der LINKEN in der Lübecker Bürgerschaft. Er warnt vor Vorverurteilungen und rät zu einer genauen Einzelfallprüfung. Dass er und seine Genossen sich überhaupt mit dem Thema beschäftigen müssen, liegt an Yvonne Küntzel. »Ich will mich nicht verstecken, will keinen anonymisierten Namen«, sagt die 23-Jährige im Gespräch mit dem »nd«...

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