Wer sang da, als ich schlief?

Komapatienten profitieren bei ihrer Genesung von Tagebüchern

  • Von Andrea Tebart
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Skandinavische Krankenschwestern begannen in den 90er Jahren, Tagebücher für Komapatienten zu schreiben. Studien zeigen inzwischen, dass die darin verzeichneten Informationen den Betroffenen nach dem Aufwachen helfen, posttraumatische Stress-Symptome zu reduzieren.

Nach Unfällen mit lebensbedrohlichen Folgen geht es in erster Linie darum, das Leben der Betroffenen zu retten. Intensivmediziner kümmern sich um die Verletzten, während diese - angeschlossen an Schläuche und Maschinen - scheinbar teilnahmslos in ihren Betten liegen, und vom Pflegepersonal versorgt werden.

»Aber hier passiert viel mehr«, weiß die norwegische Professorin Sissel Lisa Storli, die an der Universität Tromsø Pflegewissenschaft lehrt. »Für Patienten ist die Zeit im Koma eine Ansammlung von Wahrnehmungen, die sie nicht einordnen können. Sie erleben nur Fragmente der Realität. Geräusche, Gerüche, Fantasien mischen sich mit Bruchstücken aus ihrem bisherigen Leben. Manche irren mental durch die Berge, andere fahren Boot, häufig verbunden mit - durchaus heftigen - Emotionen.«

Komapatienten erleben die Zeit auf der Intensivstation als verwirrendes Durcheinander. Kommen sie wieder zu Bewusstsein, können ähnliche Eindr...

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