Regierung verkauft Luxuskarossen

Laotische Führung gibt sich bescheiden

  • Von Alfred Michaelis, Vientiane
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Laotische Führung verzichtet auf Luxuskarossen«, lautete jüngst der Tenor der Meldungen und Kommentare in der Volksrepublik am Mekong. Zeichen der Bescheidenheit in einem der ärmsten Länder der Erde?

Begrüßt wird die Ankündigung der Regierung, 120 S- und E-Klasse-Mercedes sowie 62 Toyota Camry zu verkaufen und nicht - wie ursprünglich vorgesehen - den Repräsentanten von Partei und Regierung zur Nutzung zu überlassen. Ein Zeichen der Bescheidenheit in einem der ärmsten Länder der Erde?

So wird es jedenfalls dargestellt. Die Masse der zum Verkauf stehenden Fahrzeuge war erst im vergangenen Jahr angeschafft worden, um die hochrangigen Gäste, die zum Asien-Europa-Meeting (ASEM) in die laotische Hauptstadt Vientiane gekommen waren, standesgemäß zu chauffieren. Ein kleinerer Teil der Luxusflotte stammt noch vom ASEAN-Gipfel, der 2004 in Vientiane stattgefunden hatte.

Dass die Führung sich von den dunklen Karossen trennt, ist ein wichtiges Zeichen. Kaum ein anderes Thema wird in Kaffeestuben und an Stammtischen in Laos häufiger diskutiert als die offensichtliche Zunahme des Wohlstands der führenden Genossen des Landes. Präc...

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