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Fehlalarm und Kabeldiebe bei der S-Bahn

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(dpa/nd). Ein Fehlalarm und Kabeldiebe haben am Dienstagmorgen zu Störungen im Berliner S-Bahnverkehr geführt. In Lichtenberg zwischen Ostkreuz und Karlshorst fielen einige Züge aus, ebenso im Norden in der Nähe des S-Bahnhofs Pankow, teilte die S-Bahn mit. Ein Lokführer hatte demnach in der Nähe des S-Bahnhofs Rummelsburg in Lichtenberg kurz nach 5 Uhr etwas Helles gesehen und Alarm in der Zentrale geschlagen. Weder die Bundespolizei noch die Feuerwehr oder der Sicherheitsdienst der Bahn fanden aber später Brandspuren oder Beschädigungen an Gleisen oder dem Zug.

Die Feuerwehr hatte am frühen Morgen zunächst von einem Alarmruf wegen eines möglichen Brandanschlags gesprochen. Der Einsatz war aber schnell und ohne Ergebnis beendet. Laut der Bundespolizei hatte der Lokführer den Eindruck, dass sein Zug mit einem brennenden Gegenstand beworfen wurde. »Wir haben alles abgesucht«, sagte ein Sprecher. »Es gab kein Feuer.« Die Strecke war zwischen 5.30 und 6 Uhr gesperrt.

Die Signalstörung in Pankow wegen des Diebstahls von Kabeln war laut der Bahn nach der Reparatur gegen 10 Uhr wieder behoben. Die Diebe hatten in der Nacht nach Angaben der Bundespolizei etwa 25 Meter Kupferkabel, rund 30 Kilogramm, gestohlen.

In Rummelsburg hatte bereits am Donnerstagabend vergangener Woche ein Kabelbrand zu Verkehrsstörungen geführt. Zu dem Brand am Bahnhof Nöldnerplatz nahe dem Bahnhof Ostkreuz gebe es bisher aber noch keine konkreten Erkenntnisse zur Ursache, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Hinweise auf einen Anschlag fehlten bisher, ein Bekennerschreiben liege nicht vor. Der Staatsschutz ermittelt aber, weil ein politisch motivierter Anschlag nicht ausgeschlossen wird. Für Aufsehen hatte ein Video eines Anwohners gesorgt, dass im Internet aufgetaucht, und das meterhohe Flammen an der Kabelbrücke zeigt. Der Film gab Spekulationen über einen Anschlag neue Nahrung.

Im Mai 2011 hatten Anti-Atom-Gegner einen ebensolchen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Bahnhof Ostkreuz verübt. Die Gruppe hatte sich dazu in einem Bekennerschreiben im Internet bekannt. Zahlreiche Züge fielen damals aus, es gab stundenlange Verspätungen. Die Brandstifter sind bis heute nicht von der Polizei gefasst worden.

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